Program

Saturday, June 1 2019

Items
17:00
Live

Music Cities Network Jazz Showcase

Das Music Cities Network fördert weltweit den musikalischen Austausch seiner Mitgliedsstädte. Im Rahmen einer erstmals initiierten einwöchigen Jazz Residency treffen fünf internationale Jazzkünstler*innen im Clouds Hill Recordings Studio in Hamburg zusammen. Wie das klingt? Dieses Geheimnis wird beim ELBJAZZ gelüftet!


Jazz hat seit jeher Künstler*innen durch Musik als gemeinsame Sprache zusammengebracht. Jedoch sind diese freien Kollaborationen heutzutage, aufgrund der sich immer mehr verdichtenden Möglichkeitsräume, rar geworden. Mit der Music Cities Network Jazz Residency soll ein solcher Raum geschaffen werden und Kollaboration intensiviert werden.


Das Music Cities Network als Rahmengeber des Projekts wurde 2016 von der Interessengemeinschaft Hamburger Musikwirtschaft e.V. (IHM) und Sound Diplomacy initiiert, mit dem Ziel die Kommunikation und Kooperation zwischen Musikstädten und seinen Akteuren weltweit auszubauen. Das Netzwerk umfasst Aarhus, Bergen, Berlin, Groningen, Hamburg, Nantes, Reykjavik und Sydney.


bis 18 Uhr

1700
18:00
Clubbing

Groove-Deck

Die MS Stubnitz gehörte einmal zur Hochsee-Fischfangflotte der DDR. In den Laderäumen des 1964 vom Stapel gelaufenen Schiffes, wo sich früher die Heringe türmten, ist heute Platz für hunderte Tanzwütige, die sich hier regelmäßig die Nächte um die Ohren schlagen. Beim ELBJAZZ haben eklektische DJ-Sets auf dem Kulturschiff mit Liegeplatz HafenCity gute Tradition.


Das DJ-Team vom Groove Deck knüpft daran an und schüttet ein funkelndes Füllhorn voller Latin, Brasil, Soul, Funk, Boogaloo, Fusion, Samba, Swing und Bossa Nova über dem Publikum aus, auch Reggae, Disco und Hip-Hop dürfen nicht fehlen. Melody Nelson, DJ Ludwig, le fronque und Automart kennen sich von gemeinsamen Nächten in Hamburger Kult-Etablissements wie Washington Bar und Le Fonque, haben aber auch schon in Clubs in ganz Deutschland aufgelegt. Get groovin' on the Groove Deck!


bis 22 Uhr

1800
19:00
Live

Butcher Brown

Wer Herbie Hancocks Headhunters liebt, wird auch Butcher Brown mögen. Dahinter verbirgt sich ein Quintett aus Richmond/Virginia um den Trompeter und Saxofonisten Marcus Tenney. Die fünf Amerikaner spielen einen mitreißenden und tanzbaren Funk-Jazz, der an die 70er-Jahre erinnert, aber zugleich auf der Höhe der Zeit ist.


Die Underground-Band hat bereits ein halbes Dutzend Platten veröffentlicht, die aktuellste heißt „Camden Session“ (Gearboy Records/Edel) und ist live aufgenommen worden. Die Kompositionen haben eingängige Riffs, die Bandmitglieder glänzen aber auch mit ausführlichen Soli wie Keyboarder DJ Harrison in „Street Pharmacy“. Gitarrist Morgan Burrs ist ein Meister im Umgang mit dem Wah-Wah-Pedal und die Rhythmusgruppe mit Andrew Randazzo (Bass) und Corey Fonville (Schlagzeug) rollt mit ihren knochentrockenen und rollenden Beats den Teppich für die Solisten aus.

1900
22:00
Live

Fieh

Die Zeiten ändern sich. „All these old men can’t tell me what to do“, singt Fieh in „Glu“, ihrem ersten veröffentlichten Song. Ein Hit in ihrer norwegischen Heimat – und ein eindeutiger Seitenhieb gegen die noch immer von älteren Männern dominierte Musikindustrie. Fieh (ausgesprochen „Fia“) ist der Künstlername der 24 Jahre alten Sofie Tollefsbøl. Und mittlerweile ist es auch der Name ihrer Band: Die Sängerin traf ihren Schlagzeuger und Bassisten auf einem Festival, der Rest der achtköpfigen Truppe fand sich an der Musikakademie in Oslo.


Gemeinsam kochen sie ein köstliches Gebräu aus NuSoul, R’n’B und Funk ein, ihre ansteckend euphorischen Liveshows sind dabei das Sahnehäubchen. Wer Fieh in knalligen Outfits über eine Bühne toben gesehen hat, wird diesen Auftritt so schnell nicht vergessen. Noch 2019 wird ihr Debütalbum erscheinen – Sir Elton John hat sich schon jetzt als Fan geoutet.


bis 23 Uhr

2200
0:00
Live

Rocket Men

Was verbindet Leipzig, Berlin und Hamburg? In jeder der drei Städte gibt es eine stetig wachsende Zahl junger JazzmusikerInnen. Sie beherrschen ihre Instrumente, scheuen dreckige Hip-Hop- Beats jedoch ebenso wenig wie Dub, Rock und Funk. Rocket Men, zwei Bläser plus Drums, Keyboards, Electronics und Gitarre, sind das Paradebeispiel für eine genreübergreifende Städtepartnerschaft. Jazz ist für die Band keine Musikrichtung, sondern eine Einstellung.


Die sechs Musiker aus drei Bundesländern beschreiben ihren Sound als „Intergalactic Jazz, Drum & Space“ – eine grandiose Party-Melange, die dank literarischer und filmischer Einflüsse sowie gekonnt eingesetzter Sprach-Samples auch Gedankenfutter bietet. Komplexe Brass-Band-Rhythmen, souliger Dub und treibender Electro: eine unwiderstehlich tanzbare Mischung.
bis 01 Uhr

2400
1:00
Clubbing

Elbjazz Aftershow Party mit Kraak & Smaak

Zieht die Tanzschuhe an! Die Vollendung der neunten Ausgabe des ELBJAZZ will ausgiebig gefeiert werden. Freut euch u.a. auf die Boogie House Könige aus Holland: Kraak & Smaak Soundsystem mit Mark Kneppers und Sängerin Berenice van Leer. Ihr Sound wandert wild und hemmungslos durch die elektronische Landschaft mit einer Retro-Mischung aus Elektro-Breaks, Oldschool Hip-Hop, Italo-Disco, Jazz, ja sogar etwas Mambo.


Eines ist sicher: Kraak & Smaak werden ihren energetischen Clubsound in Schallwellen über den Dancefloor der MS Stubnitz gießen. Wir empfehlen daher, diese Party-Infusion nicht zu verpassen.


open end

2500

Partners